Ghost in a Shell – Mein persönliches Fazit

Zurzeit läuft ja Ghost in a Shell mit Scarlett Johanson in der Hauptrolle in den Kinos und obwohl ich das Original des gefeierten gleichnamigen Kult-Animes von Mamoru Oshii, der auf einer Manga-Vorlage von Masume Shirow basiert, nicht gesehen habe, wollte ich mir den Film unbedingt anschauen. Natürlich habe ich mir einige Kritiken zu Ghost in a Shell im Vorfeld durchgelesen, aber da der Film nicht zur Gänze zerrissen wurde und anscheinend eher nur die Fans des Anime Originals etwas enttäuscht waren, dachte ich mir, dass ich das „Risiko“ eingehen würde, um zu sehen, ob der Film etwas taugt.

Einzig was Scarlett Johanson anging, hatte ich so meine Bedenken. Nicht nur, dass im Original von Ghost in a Shell eine Japanerin die Hauptfigur darstellt, auch weil viele der letzten Filme mit Scarlett Johanson dezent verhunzt waren, um es milde auszudrücken. Lucy war unterdurchschnittlich, aber auch die Insel, beides Filme, die vom Ansatz her Ghost in a Shell nahe kommen. Aber da mich die Geschichte dazu interessiert hat, habe ich darüber hinweg gesehen.

Ich werde euch jetzt den Film nicht nacherzählen, wer will, kann sich hier den Trailer reinziehen, ansonsten kann ich sagen, dass ich den Film durchaus für gelungen halte. Ich hätte mir ein wenig mehr Action vorgestellt, aber die Geschichte wird gut erzählt und besonders der Auftritt von Filmlegende Takeshi Kitano, hat mir sehr gut gefallen. Der einzige echte Japener in dem Film *g

Wer also das Original nicht kennt, keine großen Erwartungen an den Film mitbringt, wird mM nach bestens unterhalten. Irgendwo habe ich gelesen, dass Ghost in a Shell als Triologie in die Kinos kommen soll, aber irgendwie verdient der Amine Klassiker zu wenig Geld an den Kinokassen, wenn die Zahlen auf Boxofficemojo.com betrachtet. Schade, hätte gerne gesehen, was mit Major weiter passieren wird.

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